24.-25. Dezember 1914

 

Ich bin hier, deine eigene wahrhaftige und liebevolle Helen:

An diesem Weihnachtsabend frohlocken wir, dass die Menschen alle glauben, dass Jesus von den Toten wieder auferstanden ist. Er ist nun in den höheren Gefilden darauf wartend, dass die Anbetung der Menschen von ihm ein Ende findet, da er sich an der Verherrlichung nicht erfreut. Er möchte das die Menschen Gott anbeten und nur Gott. Er ist nicht sehr glücklich wenn sie ihn anbeten, da er sagt, dass er nur ein Sohn von seinem Vater ist und sie ihn nicht als Gott verehren sollten. Er denkt nicht, dass er einer solchen Verehrung würdig ist und findet daran keinen Gefallen. Du musst ihn also lieben und nicht verehren, da er dich nicht so sehr lieben wird wie er es im Moment tut, wenn du ihn verehrst.

Was ich dir sage ist wahr, da er es selbst gesagt hat; und du musst glauben dass es wahr ist.

Lass mich dir ausrichten, dass du ihm sehr nahe stehst und er möchte dass du es genauso machst wie er es sagt, da er beabsichtigt der Welt die wahren Lehren von Gottes‘ Liebe und Dasein und von seinem eigenen Verhältnis zum Vater zu übermitteln, durch dich als seinen Boten. Lass also ab von dem Gedanken, dass du falsch darin liegst, wenn du glaubst was er dir sagt.

Wir müssen nun aufhören, da du in keiner allzu guten Verfassung bist um mehr zu diesem Zeitpunkt zu schreiben.

Deine eigene wahrhaftige und liebevolle Ehefrau – Helen

 

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